Parks und öffentliche Grünflächen

Wer auf dem Riedberg lebt, hat viel Grün gleich vor der Haustür: Parks, Alleen, öffentliche Grünanlagen und liebevoll gepflegte private Gärten. Schön angelegte Wege laden zum Spazierengehen und Verweilen ein, Rasenflächen und Spielwiesen zu Spiel und Spaß! Über ein Drittel des Entwicklungsgebietes sind Grün- und Landschaftsflächen. Parks und öffentliche Grünanlagen gliedern den Stadtteil, verbinden die Quartiere und schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität. Aktuell ist bereits der Bonifatiuspark und der Ostteil des Kätcheslachparks fertig gestellt, weitere Parkanlagen wie der Grünzug „Topographischer Weg“ oder die „Römische Straße“ werden in den nächsten Jahren folgen.

Machen Sie sich selbst ein Bild und entspannen Sie sich bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den neuen Stadtteil. Interessante Architektur, weitläufige Grünflächen und der Blick auf den Taunus und die Frankfurter Skyline, wo sonst können Sie dies Alles zusammen genießen?

Zum Entspannen und Verweilen, zum Spielen und Toben: Der Bonifatiuspark

Der Bonifatiuspark
Erster großer Park Riedbergs: Der Bonifatiuspark

Der Bonifatiuspark umfasst eine Fläche von 7,5 Hektar Fläche und ist als moderner Landschaftspark angelegt. Die 800 Meter lange und 100 Meter breite Grün- und Freifläche schließt sich nördlich an das Quartier Bonifatiusbrunnen an. Der Name des Parks geht zurück auf den historischen Bonifatiusbrunnen, der Bestandteil des Parks ist. Eindrucksvoll ist die sandsteinverkleidete Promenade des Parks. Von hier aus eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Frankfurter Skyline. Die Planung ist das Ergebnis eines landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs, aus dem das Berliner Büro b+m+s (Bernard, Müggenburg, Sattler) im Jahr 2001 als Sieger hervorgegangen war. Zentrale Elemente der Konzeption sind eine große zentrale Treppenanlage mit einer vorgelagerten Platzsituation, großzügige, ruhige Parkflächen mit Spiel- und Liegewiesen sowie Spielplätzen, die als „Spielinseln“ in den Park integriert sind. Ziel war es, eine zusammenhängende Parkfläche herzustellen. Die Struktur des Parks mindert die teilende Wirkung der Straße "Zur Kalbacher Höhe" durch gerichtete Baumstellungen und gleichmäßige Baumarten. Auch die Parkpromenade am nördlichen Rand schafft als " Rückgrat" eine Verbindung der einzelnen Parkbestandteile. Direkt nördlich anschließend befindet sich ein Bolzplatz und ein Beachvolleyballplatz. Bestandteil der Parkanlage sind Mulden, die Regenwasser aus den umliegenden Quartieren aufnehmen und in das Naturschutzgebiet Riedwiese leiten.

Von der Landschaft in den Stadtteil: Der Kätcheslachpark

Der Kätcheslachpark
Der Kätcheslachpark

Der Kätcheslachpark zwischen den Quartieren Altkönigblick und Mitte wird mit 11,9 Hektar Fläche der größte Park des neuen Stadtteils und ist ein zentrales Element der Grünflächenkonzeption Riedbergs. Er bietet eine abwechslungsreiche Parklandschaft in hoher Gestaltungsqualität, die zum Flanieren und Erholen, zum Sport treiben und Spielen einlädt. Der Park befindet sich dort, wo er die Kaltluftbildung besonders unterstützt. Es gibt abwechslungsreiche Spielflächen für unterschiedliche Altersgruppen und großzügige Spielwiesen. Integriert ist die "Kätcheslach" - dabei handelt es sich um einen Graben, der zeitweise Wasser führt und als historisches Landschaftselement in die Planung einbezogen wurde.  In die Gestaltung des Parks sind - wie auch in anderen Grünflächen am Riedberg - Rückhaltebereiche für Regenwasser aus den öffentlichen Stadträumen und den angrenzenden Quartiere integriert. Der Stadtteil verfügt so über ein umfassendes System der Regenwassernutzung und –ableitung. Das Regenwasser wird über ein System von Mulden und Regenrückhaltebecken gedrosselt in den Kalbach oder in das Naturschutzgebiet Riedwiese geführt. Auch der Kätcheslachpark mit dem Kätcheslachweiher ist Teil dieses Konzeptes, das möglichst viel Wasser dem natürlichen Wasserkreislauf erhält. Der Park ist somit öffentliche Grünfläche und technische Infrastruktur in Einem.

Die gestalterische Konzeption sieht unterschiedliche Zonen von der Agrarlandschaft im Osten bis hin zum urban geprägten Quartiersplatz im Westen der Parkanlage vor. Die Gestaltung des Kätcheslachparks ist das Ergebnis eines landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs, der im Jahr 2002 durchgeführt wurde, der siegreiche Entwurf stammt vom Berliner Landschaftsarchitekten Prof. Jürgen Weidinger. Im Kätcheslachpark soll die Offenheit der Landschaft spürbar sein. Der landwirtschaftlich geprägten Landschaft werden Gestaltungsmotive wie alleeartige Baumreihen oder feldartige Rasenflächen entlehnt, Baumreihen bilden einen räumlichen Rahmen entlang der Bebauung, in den die Landschaft „hineinfließt“. Im Verlauf von städtischem Park im Westen und landschaftsnahem Park im Osten ändert sich auch die Charakteristik der Detaillierung. An stadträumlich und landschaftsräumlich herausgehobenen Stellen werden Orte mit hoher Aufenthaltsqualität, wie Stadtplatz, Spielplätze, topographische Mulden, Baumhaine und Terrassen angelegt. Der Ostteil der Parkanlage wurde im September 2010 der Öffentlichkeit übergeben, der Westteil wird im Zuge der weiteren Bebauung realisiert.

Lärmschutzwälle

Der Stadtteil Riedberg profitiert von einer hervorragenden Verkehrsanbindung: Ein eigener Autobahnanschluss und leistungsfähige Straßen im Umfeld schaffen schnelle Erreichbarkeit mit dem PKW. Lärmschutzwälle an der Marie-Curie-Straße und an der BAB 5 sorgen dafür, dass es trotzdem angenehm ruhig in Riedberg ist. Durch ihre Begrünung fügen sich die Lärmschutzwälle harmonisch in die umgebende Naturlandschaft ein. Der Lärmschutzwall entlang der BAB 5 ist 1,2 km lang, am Fuß ca. 25 m und auf der Wallkrone etwa 2,5 m breit. Zu dem Gesamtbau gehört auch die Anlage eines Parkgeländes auf der Riedbergseite. Hier kann man Spazieren gehen, skaten oder auf einer der Bänke oder Steinquadern verweilen. Im Winter gibt es hier sogar einen kleinen Rodelhügel.